Trisomie21

Trisomie 21-Lernstudie

Wie Untersuchungen am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg zeigen, werden Kinder mit Down-Syndrom (Trisomie 21) oft zu Unrecht als vermindert denk- und leistungsfähig eingestuft. Dabei wird übersehen, dass sie sich das Wissen – auch Lesen und Schreiben – auf andere Weise aneignen als Kinder ohne diese genetische Abweichung. Aufgrund anderer Wahrnehmungsstrukturen müssen sie sich ihre Fähigkeiten mit kleineren Aufmerksamkeitsfenstern und größerer Abstraktion erarbeiten. Die ihnen angebotenen Lernmethoden sind dafür oftmals nicht geeignet.

Deshalb führt das Team um Prof. Zimpel und Alfred Roehm mit Hilfe der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG eine umfassende wissenschaftliche „Aufmerksamkeitsstudie zur Verbesserung des Lernerfolgs von Menschen mit Trisomie 21“ durch. Diese international angelegte Untersuchung misst und erfasst statistisch relevant den Aufmerksamkeitsumfang von Kindern und Jugendlichen mit Trisomie 21. Die Ergebnisse werden ausgewertet und dienen der Überprüfung des Erkenntnisstandes der bisherigen Forschung und der daraus resultierenden Lern- und Betreuungsmethoden.

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Pallotti-Mobil

Im Berliner Bezirk Neukölln und in Kreuzberg ist das „Pallotti-Mobil – Bedürftige helfen Bedürftigen“ unterwegs. Es ist die Einrichtung eines kirchlichen Trägers, die dem einfachen Prinzip „Jeder wird gebraucht“ folgt. Obdachlose und Langzeitarbeitslose werden angeleitet, selbst für andere da zu sein. Sie selbst entwickeln Angebote für ausgegrenzte Menschen. So bietet Pallotti-Mobil eine Mischung von Streetwork, Begegnungscafé und Hilfsangeboten auf dem Weg aus Obdach- und Arbeitslosigkeit. Es hilft beim Umgang mit Ämtern und Pflegediensten, aber auch beim Suchen, Renovieren und Wiederbeziehen einer Wohnung. Die für den mobilen Einsatz gewonnenen Mitarbeiter packen an, wo anderen Menschen im Stadtteil die Möglichkeiten fehlen, sei es mit handwerklichen Einsätzen, als Möbelträger oder mit anderen Hilfen.