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Dreikönigshospiz

Was nur Wenigen in dieser Region möglich schien, wurde durch den sehr engagierten Dreikönigsverein mit Unterstützung der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG Wirklichkeit: der Aufbau eines ambulanten Hospizdienstes in Neubrandenburg und die Einrichtung eines stationären Hospizes, um sterbende Menschen und ihre Angehörigen in der letzten Lebensphase zu begleiten und in Obhut zu nehmen. Dass hier beides nötig war und ist, zeigt die schnell gewachsene, hohe Auslastung, die nur dank des großen Einsatzes der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer bewältigt werden kann. Im Jahr 2013 wurde das Dreikönigshospiz mit Hilfe der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG baulich erweitert.

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Kinderhospiz Sternenbrücke

Auch beim Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg gab die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG Starthilfe und begleitete diese „Leuchtturm“-Einrichtung viele Jahre. Die Sternenbrücke entwickelte sich von den ersten Anfängen 1999 zu einer höchst professionellen Einrichtung, ohne ihre außergewöhnliche, durch Menschenfreundlichkeit und hohem persönlichen Einsatz der Gründer und Mitarbeiter geprägte individuelle Ausrichtung aufzugeben. So ist es die Philosophie des Hauses, dass es Eltern mit schwer kranken Kindern und deren Geschwistern bei ihrem Aufenthalt am Rande des Forstes Klövensteen an nichts fehlen soll. Zur Sternenbrücke gehören inzwischen auch ein Jugend-Hospiz, ein ambulanter Hospizdienst und eine Akademie.

Lufthafen

Lufthafen

Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG unterstützte den Ausbau des „Lufthafens“ am Altonaer Kinderkrankenhaus. Diese Einrichtung nimmt junge Menschen auf, die über eine längere Zeit oder dauerhaft auf eine künstliche Beatmung angewiesen sind. Der Lufthafen bietet Kindern und Jugendlichen optimale medizinische, therapeutische und pflegerische Bedingungen. Sowohl phasenweise als auch langfristige Aufenthalte sind möglich. Auch Eltern und Geschwisterkinder können aufgenommen werden. Es ist eine in dieser Form einzigartige Einrichtung in Deutschland.

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Projekte für Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen

Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG förderte mehrfach Projekte für Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen. Allein in Hamburg leben etwa 10.000 Kinder mit psychisch kranken Elternteilen, in ganz Deutschland schätzt man die Zahl auf 500.000 Betroffene. Verschiedene kleine Einrichtungen, aber auch kirchliche Träger haben sich erst in den letzten 10-20 Jahren diesem Kreis von Kindern zugewendet, die durch die Krankheit der Eltern teils selbst unter erheblichen psychischen Belastungen leiden. Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG förderte Projekte in Berlin, Hamburg und Neumünster, die entweder Patenschaftsmodelle entwickelten, Gruppengesprächs- und Aktionskurse für die Kinder anbieten oder eine Informations- und Anlaufstelle für Betroffene unterhalten.